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  • Peru – Bolivien – Atacama 24 Tage

    Reise

    Peru – Bolivien – Atacama - 24 Tage

    Anden-Panorama von der Pazifikküste bis in die Wüste

    Drei Länder, eine große Route, unzählige Gänsehautmomente: Diese Peru Reise wächst über sich hinaus und führt weiter durch das bolivianische Hochland bis in die chilenische Atacama-Wüste. Zwischen Pazifikküste und Andengipfeln entfaltet sich ein Kaleidoskop aus Inka-Heiligtümern, prachtvollen Kolonialstädten, schneeweißen Salzwüsten und farbigen Lagunen, in denen Flamingos waten. Kondore segeln über tiefe Schluchten, Weberinnen färben Wolle mit Pflanzenfarben, und nachts spannt sich über der trockensten Wüste der Erde ein Sternenhimmel von seltener Klarheit. Eine Route für alle, die Südamerika in seiner ganzen Tiefe erleben möchten.

    • Alle
    • Koloniale Grandezza
    • Zeugnisse der präkolumbianischen Hochkulturen
    • Naturräume der Anden

    Reiseroute

    Reiseroute der Reise Peru – Bolivien – Atacama Chile

    Programm

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    • Flug von Frankfurt nach Lima, z.B. via Madrid

    Über den Atlantik nach Lima

    Über eine europäische Drehscheibe wie Madrid, Paris oder Amsterdam geht es über den Atlantik an die Westküste Südamerikas. Schon beim Landeanflug kündigt sich das Abenteuer an: Unter den Tragflächen breiten sich Küstennebel und Pazifik aus, während die Lichter der peruanischen Hauptstadt Lima näher rücken.

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    • Vormittags Freizeit
    • Plaza San Martín
    • Plaza Mayor mit Rathaus, Präsidentenpalast und Kathedrale
    • Kloster und Kirche San Francisco

    Prachtplätze im Herzen der Altstadt

    Am Nachmittag schlendern wir durch das historische Zentrum von Lima (Unesco-Welterbe), das die spanischen Eroberer einst als „Stadt der Könige“ gründeten. Auf der eleganten Plaza San Martín grüßt das Reiterstandbild des Unabhängigkeitshelden José de San Martín, ehe sich wenige Straßenzüge weiter die Plaza Mayor öffnet: Präsidentenpalast, Rathaus und Kathedrale rahmen den Platz, dessen Herrenhäuser mit kunstvoll geschnitzten Holzbalkonen an die Vizekönigszeit erinnern.

    Die Grabkapelle des Konquistadors

    In der Kathedrale von Lima verbinden sich Renaissance, Barock und Klassizismus zu einem lichten Kirchenraum. Vergoldete Seitenkapellen, ein prachtvolles Chorgestühl und die mit Mosaiken geschmückte Grabkapelle des Stadtgründers Francisco Pizarro erzählen von Glanz und Schatten der Eroberung.

    Bücher, Fresken und Katakomben

    Das Kloster San Francisco zählt zu den schönsten sakralen Ensembles der Stadt. Hinter der leuchtend gelben Barockfassade verbergen sich ein maurisch inspirierter Kreuzgang mit Azulejo-Kacheln, eine ehrwürdige Bibliothek voller jahrhundertealter Folianten und die geheimnisvollen Katakomben, in denen die Gebeine unzähliger Bewohner Limas ruhen.

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    • Heiligtum Pachacámac
    • Besuch bei einer afro-peruanischen Musikerfamilie
    • Hacienda San José
    • Erkundung von Weinbergen
    • Einführung in die Produktion von Pisco-Weinbrand

    Das Orakel am Pazifik

    Vor den Toren Limas erhebt sich das Heiligtum Pachacámac aus dem Wüstensand. Über viele Jahrhunderte pilgerten Menschen aus dem gesamten Andenraum hierher, um den gleichnamigen Schöpfergott zu befragen. Lehmpyramiden, Prozessionswege und der Sonnentempel mit weitem Blick über den Pazifik lassen erahnen, welche spirituelle Kraft diesem Ort zugeschrieben wurde.

    Afro-Peru: Rhythmus im Blut

    In El Carmen schlägt das Herz der afro-peruanischen Kultur. Bei der Musikerfamilie Ballumbrosio erleben wir, wie Cajón-Trommeln und der stampfende Zapateo-Stepptanz von Sklaverei, Widerstand und Lebensfreude erzählen. Die anschließend besuchte Hacienda San José, ein herrschaftliches Landgut aus der Kolonialzeit, vervollständigt das Bild: Arkadenhöfe, eine barocke Kapelle und unterirdische Gänge machen die Geschichte der Zuckerrohrplantagen eindringlich greifbar.

    Perus flüssiger Stolz

    Zwischen Wüstenhügeln und Rebzeilen widmet sich die Hacienda Caravedo seit Generationen der Kunst der Pisco-Destillation. Beim Rundgang durch Weinberge und Brennerei verfolgen wir den Weg der Traube bis in den kupfernen Brennkessel. Zum Abschluss wird verkostet: Pisco pur und als schaumig geschüttelter Pisco Sour mit Limette – Wüstensonne im Glas.

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    • Bootsausflug zu den Ballestas-Inseln
    • Candelabra-Geoglyph
    • Rundflug über die Nazca-Linien
    • Paracas-Nationalreservat
    • Oase Huacachina

    Tierparadies im Pazifik

    Frühmorgens sticht unser Boot in See. Schon unterwegs taucht am Hang der Paracas-Halbinsel der rätselhafte Candelabro auf, ein riesiger, in den Wüstenboden gescharrter Geoglyph, dessen Ursprung bis heute Stoff für Legenden liefert. Die Ballestas-Inseln selbst gleichen einem tosenden Naturtheater: Seelöwen drängen sich auf den Felsen, Humboldt-Pinguine watscheln über die Klippen, Kormorane und Pelikane ziehen in dichten Schwärmen über das Wasser.

    Botschaften für die Götter

    Mittags haben Sie die Wahl. Beim Rundflug über die Nazca-Linien (Unesco-Welterbe) offenbart sich eines der großen Rätsel der Archäologie: Kolibri, Affe, Kondor und schnurgerade Linien, die die Nazca-Kultur vor rund zwei Jahrtausenden in den Wüstenboden ritzte. Erst aus der Luft fügen sich die riesigen Scharrbilder zu erkennbaren Figuren. Bis heute streiten Fachleute, ob Kalender, Kultwege oder Botschaften an die Götter im Wüstensand liegen.

    Wo die Wüste ins Meer stürzt

    Alternativ erkunden wir das Paracas-Nationalreservat, in dem ockerfarbene Dünen unvermittelt in den tiefblauen Pazifik abfallen. Rostrote Strände, bizarr verwitterte Klippen und einsame Buchten formen eine Küstenlandschaft von archaischer Schönheit; mit etwas Glück staksen Flamingos durch die flachen Lagunen der Bucht.

    Sonnenuntergang in der Oase

    Am Nachmittag erreichen wir Huacachina, eine palmengesäumte Lagune inmitten haushoher Sanddünen. Wie eine Fata Morgana liegt die kleine Oase zwischen den Sandbergen; der Legende nach entstand sie aus den Tränen einer Prinzessin. Zum Tagesausklang steigen wir auf die Dünenkämme und erleben, wie die sinkende Sonne den Sand in flüssiges Gold verwandelt.

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    • Museo Larco

    Gold, Keramik und ein Lächeln aus Ton

    Zurück in Lima erwartet uns das Museo Larco, untergebracht in einem bougainvilleaumrankten Herrenhaus aus der Vizekönigszeit. Die Sammlung spannt einen Bogen über Jahrtausende andiner Kulturgeschichte: fein getriebene Goldmasken, Silberschmuck und Federarbeiten, vor allem aber die weltbekannten Porträtgefäße der Moche, deren Gesichter so lebendig wirken, als könnten sie jeden Moment zu sprechen beginnen. Einzigartig ist das begehbare Schaudepot, in dem sich Regal an Regal mit tausenden Keramiken reiht – eine Zeitreise durch Kulturen, deren Namen vielen Gästen erst hier zum ersten Mal begegnen.

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    • Kloster Santa Catalina
    • Historische Altstadt mit Plaza Mayor, Kathedrale und Jesuitenkirche
    • Aussicht auf den Vulkan Misti zum Sonnenuntergang

    Eine Stadt in der Stadt

    Nach dem morgendlichen Flug nach Arequipa öffnet das Kloster Santa Catalina seine Pforten – und dahinter eine eigene Welt: verwinkelte Gassen mit klingenden Namen, indigoblaue und ockerrote Innenhöfe, Brunnen, Waschplätze und stille Kapellen. Über Jahrhunderte lebten hier Nonnen aus wohlhabenden Familien völlig abgeschieden vom Trubel der Stadt. Beim Bummel durch das Labyrinth aus Licht und Farbe scheint die Zeit stillzustehen: Geranien leuchten vor gekalkten Wänden, in den ehemaligen Zellen erzählen Alltagsgegenstände vom klösterlichen Leben.

    Barock aus Vulkangestein

    Arequipas Altstadt (Unesco-Welterbe) verdankt ihren Beinamen „weiße Stadt“ dem hellen Sillar, einem Vulkangestein, aus dem Kirchen und Herrenhäuser errichtet wurden. An der arkadengesäumten Plaza Mayor erhebt sich die langgestreckte Kathedrale, während die Jesuitenkirche La Compañía mit ihrer überbordend verzierten Fassade das Meisterstück des Mestizen-Barocks zeigt: Engel, Blüten, Trauben und Pumaköpfe verweben europäische und andine Bildwelten zu steinerner Poesie.

    Abendrot über dem Vulkan

    Zum Tagesabschluss genießen wir vom Aussichtspunkt Yanahuara mit seinen weißen Sillar-Bögen den Blick über die Dächer der Stadt bis zum makellosen Kegel des Vulkans Misti. Wenn die Abendsonne das helle Gestein rosé färbt und die Silhouette des Vulkans zu glühen beginnt, zeigt sich Arequipa von seiner poetischsten Seite.

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    • Salinas-Reservat
    • Aussichtspunkt Patapampa
    • Kurze Akklimatisierungswanderung
    • Besuch der Thermalbäder

    Anmutige Vikunjas

    Auf dem Weg ins Colca-Tal durchqueren wir das Nationalreservat Salinas y Aguada Blanca, eine weite Hochebene zwischen schneegekrönten Vulkanen. Hier leben Vikunjas, die zierlichen Verwandten der Lamas, deren seidige Wolle einst allein den Inka-Herrschern vorbehalten war. Immer wieder halten wir an, um die scheuen Tiere, grasende Alpakas und die karge Schönheit der Puna-Landschaft zu bestaunen.

    Am Pass der Steinmännchen

    Der Aussichtspunkt Patapampa markiert den höchsten Punkt der heutigen Fahrt. Unzählige Apachetas, von Reisenden aufgeschichtete Steintürmchen, säumen die Passhöhe als Dank an die Berggeister; ringsum reiht sich ein Vulkankegel an den nächsten. Kurze Spaziergänge in der klaren, dünnen Luft helfen dem Körper, sich behutsam an die Höhe zu gewöhnen.

    Badefreuden unter dem Andenhimmel

    Am späten Nachmittag locken die Thermalbäder bei Chivay: Wohlig warmes, mineralreiches Wasser sprudelt aus vulkanischer Tiefe in die Becken, während ringsum die Berghänge im Abendlicht liegen. Entspannter lässt sich ein Tag im Hochland kaum beschließen.

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    • Aussichtspunkt Cruz del Cóndor
    • Kondorbeobachtung
    • Dörfer des Colca-Tals
    • Yanque mit historischer Kirche

    Könige der Lüfte

    Frühmorgens beziehen wir Posten am Aussichtspunkt Cruz del Cóndor hoch über dem Colca-Cañon, einer der tiefsten Schluchten der Erde. Sobald die Sonne die Felswände erwärmt, steigen die Andenkondore aus der Tiefe empor: Lautlos segeln die gewaltigen Vögel in den Aufwinden, ziehen ihre Kreise mitunter dicht über den Köpfen der Betrachter und lassen selbst vielgereiste Gäste ehrfürchtig verstummen. In den Anden gilt der Kondor seit jeher als Bote zwischen Himmel und Erde – an diesem Morgen versteht man ohne weitere Worte, warum.

    Terrassen, Trachten, Dorfleben

    Anschließend besuchen wir Dörfer des Colca-Tals, dessen Hänge von jahrhundertealten Feldterrassen überzogen sind – ein grünes Amphitheater bäuerlicher Ingenieurskunst aus vorspanischer Zeit. In Yanque öffnet die barocke Dorfkirche ihre reich gemeißelte Portalfassade, auf dem Platz begegnen uns Frauen in den fein bestickten Trachten der Collagua und Cabana. Anschließend geht es zurück nach Arequipa.

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    • Besuch von Chinchero
    • Mittagessen mit Farm-to-Table-Küche
    • Besuch von Maras, Moray und Ollantaytambo

    Weberinnen und Inka-Mauern

    Nach dem Flug nach Cusco tauchen wir in Chinchero in die Welt der andinen Webkunst ein. Über den Grundmauern eines Inka-Palastes erhebt sich die koloniale Dorfkirche, ringsum ziehen sich alte Terrassenanlagen den Hang hinab. Auf dem Platz zeigen Weberinnen, wie Alpakawolle mit Pflanzenfarben und Cochenille gefärbt und auf traditionellen Rahmen zu leuchtenden Mustern verwoben wird. Jedes Symbol erzählt eine Geschichte.

    Das weiße Mosaik von Maras

    Wie ein gleißendes Mosaik kleben die Salzterrassen von Maras am Berghang: Aus einer salzhaltigen Quelle rinnt Wasser seit vorspanischer Zeit in tausende flache Becken, verdunstet in der Höhensonne und hinterlässt schneeweißes Salz, das bis heute von Familien in Handarbeit geerntet wird.

    Das grüne Amphitheater von Moray

    Unweit davon senken sich die kreisrunden Terrassen von Moray wie ein Amphitheater in die Erde. Zwischen oberster und unterster Stufe herrschen spürbare Temperaturunterschiede – vermutlich erprobten die Inka hier in verschiedenen Mikroklimata den Anbau ihrer Feldfrüchte. Ein landwirtschaftliches Versuchslabor von verblüffender Modernität, dessen harmonische Geometrie beinahe meditativ wirkt.

    Lebendige Inka-Stadt

    In Ollantaytambo scheint die Inka-Zeit nie geendet zu haben: Noch immer fließt Wasser durch die alten Kanäle der gepflasterten Gassen, noch immer wohnen Familien in Häusern auf Inka-Fundamenten. Über dem Ort steigen mächtige Terrassen zur Tempelfestung empor, wo die präzise gefügten Monolithe des Sonnentempels von der Meisterschaft der Steinmetze zeugen. Ein würdiger Auftakt zu den Höhepunkten der kommenden Tage.

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    • Zugfahrt in das Urubamba-Tal
    • Wanderung auf dem Inkatrail
    • Erster Besuch von Machu Picchu inkl. Sonnentor

    Auf den Spuren der Pilger

    Mit dem Zug geht es durch das immer enger werdende Urubamba-Tal, bis wir an einem Haltepunkt mitten in der Bergwelt aussteigen. Vor uns liegt das letzte Teilstück des legendären Inkatrails: ein alter Pilgerpfad, der durch Nebelwald voller Orchideen und Bromelien stetig bergan führt. An den eindrucksvollen Terrassen von Wiñay Wayna vorbei folgen wir dem gepflasterten Weg der einstigen Boten und Pilger – eine mittelschwere Wanderung. Gäste, die es gemütlicher mögen, fahren alternativ mit dem Zug weiter und schweben anschließend mit dem Bus zur Ruinenstadt hinauf.

    Der erste Blick durchs Sonnentor

    Am Intipunku, dem Sonnentor, öffnet sich der Vorhang: Tief unten schmiegt sich Machu Picchu an seinen Berggrat, umrahmt vom grünen Felskegel des Huayna Picchu. Genau an dieser Stelle erblickten einst die Pilger die Stadt zum ersten Mal – und bis heute verschlägt dieser Moment jedem den Atem. Im weichen Nachmittagslicht steigen wir gemächlich hinab und lassen die ersten Eindrücke der Ruinen auf uns wirken.

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    • Zweiter Besuch von Macchu Picchu
    • Zugfahrt nach Ollantaytambo

    Morgennebel über den Ruinen

    Am Morgen kehren wir nach Machu Picchu (Unesco-Welterbe) zurück, wenn Nebelschwaden durch die Gassen ziehen und Lamas gemächlich über die Terrassen staken. Die im Auftrag des Herrschers Pachacútec errichtete Stadt wurde von den spanischen Eroberern nie entdeckt und blieb dadurch nahezu unversehrt. Beim ausführlichen Rundgang bestaunen wir den Sonnentempel mit seinem elegant geschwungenen Mauerrund, den Tempel der drei Fenster und den rätselhaften Intihuatana, an dem die Priester der Überlieferung nach „die Sonne festbanden“. Zwischen Wohnvierteln, Brunnenkaskaden und Feldterrassen wird spürbar, wie vollkommen Architektur und Natur hier miteinander verschmelzen. Erfüllt von Eindrücken geht es mit Zug und Bus zurück nach Cusco.

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    • Stadtrundgang
    • Kathedrale von Cusco
    • Qoricancha
    • Künstlerviertel San Blas
    • Pisco-Workshop
    • Archäologischen Stätten Sacsayhuamán, Q’enqo und Tambomachay

    Meerschweinchen beim Abendmahl

    Cusco, einst Hauptstadt des Inka-Reiches, empfängt uns mit seiner harmonischen Plaza de Armas. In der Kathedrale begegnen wir der eigenwilligen Malschule von Cusco: Auf einem Abendmahlsgemälde servieren andine Künstler Christus kurzerhand ein gebratenes Meerschweinchen – ein charmantes Zeugnis dafür, wie europäische Vorlagen hier neu gedeutet wurden.

    Der goldene Sonnentempel

    Im Qoricancha wird der Zusammenprall zweier Welten mit Händen greifbar: Auf die fugenlos gefügten Mauern des einst mit Goldblechen ausgekleideten Sonnentempels der Inka setzten die Spanier den Dominikanerkonvent Santo Domingo. Erdbeben ließen die Kolonialbauten immer wieder bersten – die geneigten Inka-Mauern darunter stehen bis heute unerschütterlich.

    Bummel durch das Künstlerviertel

    Steile Gassen, weiß gekalkte Häuser, blaue Türen und Balkone: Im Viertel San Blas reiht sich Werkstatt an Werkstatt. Bildschnitzer, Silberschmiede und Galeristen führen hier eine Handwerkstradition fort, die bis in die Kolonialzeit zurückreicht.

    Schüttelkurs für Genießer

    Nahe der Plaza de Armas greifen wir anschließend selbst zum Shaker: In einem unterhaltsamen Workshop verrät ein Barkeeper die Geheimnisse des perfekten Pisco Sour, ehe eigenhändig geschüttelt und selbstverständlich auch verkostet wird.

    Megalithen über der Stadt

    Am Nachmittag stehen wir vor den Zickzack-Mauern von Sacsayhuamán: Steinkolosse von der Größe kleiner Häuser, so exakt gefügt, dass keine Messerklinge zwischen die Fugen passt. Bis heute rätselt die Forschung, wie die Inka diese Blöcke bewegten und bearbeiteten. In Q’enqo winden sich in den Fels geschlagene Kanäle und Nischen, die auf Zeremonien hindeuten, während in Tambomachay glasklares Quellwasser aus kunstvoll gefassten Brunnen sprudelt – vermutlich ein Ort ritueller Waschungen, im Volksmund „Bad des Inka“ genannt.

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    • Kirche von Andahuaylilla
    • Archäologische Stätte Raqchi
    • Besuch eines Quechua-Dorfes

    Die Sixtinische Kapelle der Anden

    Von außen schlicht, innen überwältigend: Die Dorfkirche von Andahuaylillas trägt ihren Beinamen „Sixtinische Kapelle der Anden“ zu Recht. Vergoldete Altäre, farbenprächtige Wandmalereien und eine bemalte Kassettendecke überziehen jeden Winkel des Kirchenraums; eine der ältesten spielbaren Orgeln des Kontinents vervollständigt das Gesamtkunstwerk aus Farbe, Gold und Frömmigkeit.

    Der Tempel des Schöpfergottes

    In Raqchi ragt die gewaltige Mittelwand des Wiracocha-Tempels in den Himmel, einst tragendes Element eines der größten überdachten Bauwerke des Inka-Reiches. Ringsum reihen sich dutzende runde Speicherbauten, in denen Vorräte für Reisende und Heere lagerten. Im benachbarten Quechua-Dorf erleben wir anschließend die Gegenwart: Töpferfamilien formen Ton nach überlieferten Techniken, auf den Feldern wachsen Quinoa und Kartoffeln, und im Gespräch mit den Gastgebern öffnet sich ein herzliches Fenster in die lebendige andine Kultur.

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    • Grabtürme von Sillustani
    • Besuch der Uros-Inseln
    • Fahrt mit einem Boot aus Totora-Schilf

    Türme für die Ewigkeit

    Früh brechen wir auf: Auf einer Halbinsel über dem stillen Umayo-See erheben sich die Chullpas von Sillustani, zylindrische Grabtürme, in denen das Volk der Colla und später die Inka ihre Würdenträger bestatteten – je bedeutender der Verstorbene, desto höher der Turm. Zwischen Wind, Wasser und endlosem Himmel entfaltet dieser Ort eine beinahe magische Melancholie.

    Leben auf schwimmendem Schilf

    Am Titicacasee, dem sagenumwobenen Ursprungsort der Inka-Mythologie, verabschiedet sich unsere Peru Reise mit einem ihrer poetischsten Kapitel: Das Volk der Uros baut seine Inseln seit Jahrhunderten aus Totora-Schilf – Boden, Hütten und Boote bestehen aus demselben Material und werden beständig erneuert. Beim Besuch der schwimmenden Dörfer federt der weiche Untergrund unter jedem Schritt, Kinder winken von den Stegen, und die Bewohner erklären mit ansteckendem Stolz ihre einzigartige Lebensweise. Eine Fahrt mit einem der geschwungenen Schilfboote über das tiefblaue Wasser des Sees macht den Nachmittag vollkommen.

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    • Archäologische Stätte Tiwanaku
    • Besuch eines Cholet-Hauses

    Rätselhafte Ruinenstadt am See

    Mit dem Grenzübertritt am Titicacasee beginnt der zweite Akt der Route: die Bolivien Reise. Ihren Auftakt macht Tiwanaku (Unesco-Welterbe), Zentrum einer Hochkultur, die das Hochland lange vor den Inka prägte. Durch das monolithische Sonnentor, vorbei an den steinernen Köpfen des halbversenkten Tempels und dem streng blickenden Ponce-Monolithen wandern wir durch eine Anlage, deren astronomisch ausgerichtete Architektur die Forschung bis heute beschäftigt. Vieles ruht noch unausgegraben unter der Erde – Tiwanaku hütet seine Geheimnisse.

    Neo-andine Paläste

    In El Alto, der quirligen Schwesterstadt von La Paz, leuchten die „Cholets“ um die Wette: fantasievolle Festpaläste wohlhabender Aymara-Familien, deren Fassaden mit Spiegelglas, kräftigen Farben und Ornamenten der andinen Mythologie spielen. Bei der Besichtigung eines dieser Häuser funkeln Kronleuchter über schwungvollen Tanzsälen – Architektur gewordene Lebensfreude und Ausdruck eines neuen indigenen Selbstbewusstseins.

    Ankunft im Häusermeer

    Dann der große Moment: Vom Rand des Altiplano stürzt der Blick hinab auf La Paz, deren Häusermeer einen gewaltigen Talkessel bis an die Ränder füllt, überragt von der vergletscherten Pyramide des Illimani. Ein Stadtpanorama, das sich unauslöschlich einprägt.

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    • Plaza Murillo mit Regierungsgebäuden und Kathedrale
    • Kirche San Francisco
    • „Hexenmarkt“
    • Generalfriedhof
    • Los Andes Street mit Kunsthandwerksläden
    • Fahrt mit der Seilbahn Mi Teleférico

    Regierungsviertel mit Geschichte

    Der Stadtrundgang beginnt an der Plaza Murillo, wo Kathedrale, Regierungspalast und Parlament das politische Herz Boliviens bilden. Tauben umflattern die Denkmäler, Schuhputzer und Zeitungsverkäufer prägen die Szenerie – große Geschichte und quirliger Alltag begegnen sich hier auf engstem Raum.

    Amulette für Pachamama

    An der Basilika San Francisco verschmelzen barocke Formen mit indigener Symbolik zu einer prachtvoll gemeißelten Steinfassade. Wenige Schritte bergauf beginnt der legendäre „Hexenmarkt“: Zwischen Kräuterbündeln, Kokablättern und Glücksbringern decken sich die Bewohner mit Opfergaben für Pachamama ein, die Mutter Erde. Ein faszinierender Einblick in die gelebte Spiritualität der Anden.

    Bunte Erinnerungskultur

    Auf dem Generalfriedhof ruhen die Verstorbenen in wandhohen Nischen, liebevoll geschmückt mit Blumen, Fotos und kleinen Erinnerungsstücken; großflächige Wandbilder verwandeln die Mauern in eine Galerie über Leben, Tod und Erinnern. In der Calle Los Andes schneidern und besticken Werkstätten die opulenten Kostüme und Masken für die großen Festumzüge des Landes – Kunsthandwerk zwischen Glauben und Karneval.

    Schwebend über der Stadt

    Mit der Seilbahn Mi Teleférico, einem der ungewöhnlichsten Nahverkehrsmittel der Welt, schweben wir lautlos über Dächer, Straßenschluchten und Märkte. Aus der Gondel entfaltet sich das ganze Panorama des Talkessels, und bei klarer Sicht grüßen die Eisriesen der Königskordillere.

    Mondlandschaft am Stadtrand

    Am Stadtrand wartet das Valle de la Luna: Erosion hat aus dem Lehmboden einen Wald bizarrer Zinnen, Nadeln und Kamine gewaschen. Auf schmalen Pfaden spazieren wir durch die surreale Kulisse, die tatsächlich an einen fremden Himmelskörper erinnert – besonders eindrucksvoll im warmen Licht des späten Nachmittags.

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    • Aussichtspunkt Chacaltaya
    • Geführte Bergwanderung
    • Aussichtspunkt Milluni
    • Besuch eines Cholita-Wrestlingkampfes

    Auf Tuchfühlung mit den Eisriesen

    Eine kurvenreiche Bergstraße bringt uns hinauf zum Chacaltaya, einst Standort des höchstgelegenen Skigebiets der Welt. Heute belohnt der Aussichtspunkt mit einem überwältigenden Rundblick auf Huayna Potosí und Illimani, bei klarer Sicht bis zum fernen Blau des Titicacasees. Auf Wunsch führt eine geführte Wanderung über den Grat bis zum Gipfel.

    Türkis und Bergbaugeschichte

    Am Aussichtspunkt von Milluni treffen Schönheit und Wehmut aufeinander: Eine türkis schimmernde Lagune leuchtet vor der Eispyramide des Huayna Potosí, daneben erinnert der alte Minenfriedhof mit seinen schlichten Gräbern an die harten Lebensbedingungen der Bergleute des Altiplano.

    Fliegende Zöpfe im Ring

    Abends erwartet uns ein Spektakel der besonderen Art: das Cholitas-Wrestling. In wirbelnden Polleras-Röcken, mit Bowlerhut und geflochtenen Zöpfen steigen Aymara-Frauen in den Ring, schleudern ihre Gegnerinnen durch die Luft und feiern dabei augenzwinkernd ihr Selbstbewusstsein. Das Publikum johlt, lacht und leidet mit – Volkstheater, Sport und ein Stück Emanzipationsgeschichte in einem.

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    • Flug nach Uyuni
    • Salzgewinnung in Colchani
    • Wasserphänomen „Salzaugen“
    • Insel Incahuasi (nur in der Trockenzeit)
    • Coquesa-Mumien
    • Salar Salzwüste

    Vom Salzkorn zum Speisesalz

    Nach dem Flug nach Uyuni erreicht die Bolivien Reise ihren glitzernden Höhepunkt: den Salar de Uyuni, die größte Salzfläche der Erde. In Colchani schauen wir zunächst zu, wie das Salz zu Kegeln aufgeschichtet, getrocknet, gemahlen und von Hand verpackt wird – ein karges, ehrliches Handwerk am Rand der weißen Unendlichkeit.

    Wo der Salar atmet

    An den sogenannten Salzaugen sprudelt Wasser aus der Tiefe durch die harte Kruste und formt blubbernde Becken. Hier zeigt sich, dass unter der gleißenden Oberfläche ein gewaltiger Salzsee weiterlebt.

    Kakteeninsel im weißen Meer

    Wie ein gestrandetes Schiff erhebt sich in der Trockenzeit die Insel Incahuasi aus der Salzfläche, über und über bewachsen mit riesigen Säulenkakteen, von denen manche seit Menschengedenken hier stehen. Vom felsigen Rücken der Insel schweift der Blick über ein Weiß bis zum Horizont, das alle Maßstäbe verschwimmen lässt – Stille, Weite, Unendlichkeit.

    Ahnen am Fuß des Tunupa

    Am Fuß des Vulkans Tunupa hüten die Bewohner von Coquesa jahrhundertealte Mumien in einer Felsgrotte: still kauernde Ahnen samt Grabbeigaben, deren Anblick berührt und zugleich Fragen an die Kulturen vor den Inka aufwirft.

    Spiel mit der Perspektive

    Die endlose Ebene ohne jeden Fixpunkt macht den Salar zur Bühne für verblüffende Perspektivfotos: Da balancieren Reisende auf Flaschen oder fliehen vor Spielzeugdinosauriern. Zum Finale färbt der Sonnenuntergang die Salzkristalle in Rosé und Violett, bis Himmel und Erde ineinander übergehen. Ein Naturschauspiel von hypnotischer Kraft.

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    • Zugfriedhof von Uyuni
    • Bergarbeiterdorf San Cristóbal
    • Felsental „Ciudad de Petra“
    • Vulkan Ollagüe
    • Altiplano-Lagunen

    Rostende Giganten

    Vor den Toren Uyunis rosten auf dem Zugfriedhof Dampflokomotiven aus der großen Zeit des Bergbaus vor sich hin. Wind, Sonne und Salz haben die stählernen Kolosse zu bizarren Skulpturen geschliffen – ein melancholisches, ungemein fotogenes Denkmal für den einstigen Mineralienreichtum des Landes.

    Steinerne Stadt der Winde

    Über das Bergbaudorf San Cristóbal mit seiner sehenswerten Kolonialkirche gelangen wir ins Felsental der „Ciudad de Piedra“, wo Wind und Erosion aus Vulkangestein Türme, Torbögen und Fabelwesen gemeißelt haben. Zwischen den Formationen huschen Viscachas umher, langschwänzige Verwandte der Chinchillas, und der rauchende Vulkan Ollagüe bildet die dramatische Kulisse am Horizont.

    Flamingos im Hochgebirge

    Wie an einer Perlenschnur reihen sich anschließend die Altiplano-Lagunen Hedionda, Cañapa und Honda aneinander. In ihrem mineralreichen Wasser staksen unzählige Flamingos, deren Rosa sich in der spiegelglatten Oberfläche verdoppelt – zarte Farbtupfer vor schneegepuderten Vulkankegeln. Am Ufer grasen Vikunjas, Andengänse und andere Hochlandvögel; darüber wölbt sich ein Himmel von unwirklicher Klarheit.

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    • Felsbaum der Siloli-Wüste
    • Laguna Colorada
    • Geothermalfeld Sol de Mañana
    • Thermalquellen von Polques
    • Salvador-Dalí-Wüste

    Der Steinbaum der Siloli-Wüste

    Früh brechen wir auf in die Siloli-Wüste, wo der Árbol de Piedra auf schmalem Fuß balanciert: ein vom Sandstrahl des Windes geformter Felsbaum, der der Schwerkraft zu spotten scheint – Wahrzeichen einer Landschaft, in der die Erosion zur Bildhauerin geworden ist.

    Der rote See

    Die Laguna Colorada verdankt ihre leuchtende Färbung Mikroalgen und Mineralien: Von Rostrot bis Blutorange wechselt das Wasser je nach Licht und Wind seine Töne, durchsetzt von weißen Borax-Inseln und belebt von zierlichen James-Flamingos. Ein lebendes Gemälde des Altiplano, wie es kein Künstler ersinnen könnte.

    Dampfende Erde, warmes Wasser

    Im Geothermalfeld Sol de Mañana zischt und brodelt die Erde aus allen Poren: Fumarolen jagen Dampfsäulen in die eisige Morgenluft, Schlammtöpfe blubbern in Grau und Ocker – ein Vorgeschmack auf die Urgewalten, die unter dem Altiplano schlummern. Zur Belohnung folgt ein Bad in den Thermalquellen von Polques, wo wohlig warmes Wasser mit Blick über die Lagunenlandschaft jede Anstrengung vergessen lässt.

    Surreale Kulisse am Licancabur

    Die Fahrt durch die Salvador-Dalí-Wüste gleicht dem Gang durch ein Gemälde: Einzelne Felsblöcke stehen wie hingetupft in der leeren Weite, als hätte der Meister des Surrealismus persönlich Hand angelegt. Am Fuß des formvollendeten Vulkankegels Licancabur schimmern schließlich die Lagunen Verde und Blanca in Smaragd und Perlmutt. Mit dem Grenzübertritt nach Chile beginnt das dritte Kapitel der Route: Die Atacama Reise führt hinab in das Lehmziegeldorf San Pedro de Atacama.

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    • Domeyko-Hügel
    • Matancilla
    • Aussichtspunkt im Cañon del Arcoiris
    • Archäologische Stätte „Yerbas Buenas“
    • Valle de la Luna
    • Beobachtung des Nachthimmels

    Wo die Berge Farben tragen

    Über den Höhenzug des Cerro Domeyko und die Weiler von Matancilla erreichen wir den Cañon del Arcoiris, das Regenbogental: Mineralien haben die Felswände in Grün, Rot, Weiß und Violett gefärbt, als wären Farbtöpfe über das Gebirge gegossen worden. In der archäologischen Stätte Yerbas Buenas hinterließen Karawanenführer schon vor Jahrhunderten ihre Zeichen – Petroglyphen von Lamas, Jägern und Fabelwesen bedecken die Felsblöcke am alten Handelsweg wie ein steinernes Gästebuch der Wüste.

    Sonnenuntergang über dem Mondtal

    Am Nachmittag durchstreifen wir das Valle de la Luna, das Mondtal der Atacama: Salzkrusten knistern unter den Schritten, Dünen wandern zwischen den schroffen Graten der Cordillera de Sal. Den Schlusspunkt setzt der Mirador de Kari: Während die Sonne versinkt, wandern Schatten durch das Tal, die Felsen glühen in Kupfer und Purpur, und am Horizont färbt sich der Kegel des Licancabur zartrosa.

    Fenster ins Universum

    Nachts öffnet die Atacama ihr sprichwörtliches Fenster ins All: Kaum irgendwo ist die Luft so trocken und klar wie über dieser Wüste. Bei der astronomischen Beobachtung funkelt die Milchstraße zum Greifen nah, das Kreuz des Südens weist die Richtung, und durch das Teleskop rücken Sternhaufen, Planeten und ferne Nebel in Sichtweite.

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    • Laguna Miscanti
    • Laguna Miñiques
    • Salar de Atacama
    • Laguna Chaxa

    Blaue Augen der Anden

    Frühmorgens steigen wir hinauf zu den Lagunen Miscanti und Miñiques, zwei tiefblauen Bergseen, die sich vor perfekt geformten Vulkankegeln in goldgelbes Ichu-Gras betten. Die Stille dort oben ist beinahe greifbar; Vikunjas ziehen über die Hänge, Andengänse waten am Ufer. Im Dorf Socaire zeugen alte Feldterrassen und eine schlichte Steinkirche vom traditionsreichen Leben der Atacameños.

    Abschied mit Flamingos

    Zum Abschluss der Atacama Reise führt der Weg in den Salar de Atacama, dessen schrundige Salzkruste in der Sonne knistert und glitzert. In der Laguna Chaxa filtern Anden-, Chile- und James-Flamingos mit eleganten Bewegungen ihre Nahrung aus dem salzigen Wasser; streichen die Vögel im Tiefflug über die Lagune, spiegeln sich ihre rosafarbenen Schwingen auf der Wasseroberfläche. Mit diesen Bildern im Herzen verlassen wir die Wüste.

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    • Rückflug nach Frankfurt, z.B. via Madrid

    Mit dem Kopf voller Bilder

    Über Santiago de Chile und eine europäische Drehscheibe wie Madrid, Paris oder Amsterdam treten wir den Nachtflug Richtung Heimat an. Während unter den Tragflächen die Anden ein letztes Mal vorüberziehen, ordnen sich die Eindrücke aus drei Ländern: Inka-Pfade und Kolonialplätze, Salzwüsten und Lagunen, Kondore, Flamingos und ein Sternenhimmel, wie man ihn nie vergisst.

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    • Ankunft in Frankfurt und weitere Heimreise

    Willkommen zurück

    Mit der Landung in Deutschland endet eine Reise, die noch lange nachwirken wird – im Kopf, im Herzen und in unzähligen Fotografien. Südamerika hat viele Gesichter gezeigt; einige davon werden Sie ganz sicher wiedersehen wollen.

    Leistungen

    Vorteile für Sie:
    • Deutscher Studienreiseleiter
    • Kleine Gruppe
    • Die Preise enthalten alle Programme, Eintritte & Ausflüge vor Ort.
      Es fallen keine weiteren Kosten für Besichtigungen an.
    Leistungen im Detail:
    Flüge:
    • Hinflug von Deutschland via Amsterdam nach Peru
    • Alle Inlandsflug inklusive
    • Rückflug von Santiago de Chile via Paris nach Deutschland
    • Sicherheitsgebühren & Luftverkehrsabgabe Deutschland
    • Kerosinzuschlag (Stand: 01. January 2025)
    Übernachtungen & Verpflegung:
    • 3*plus und 4* Hotels
    • Alle Übernachtungen mit Frühstück
    • 12 Mittag- oder Abendessen
    Transfers:
    • Überlandfahrten mit landestypischem Reisebus
    • Transfers mit Bus/ Boot
    Besichtigungen:
    • alle Inka & Nasca Ausgrabungsstätten & Museen lt. Programm inklusive
    • alle Ausflüge lt. Programm inklusive
    Zusatzleistungen:
    • Auslandskrankenversicherung
    • Informationsmaterial

    Termine & Preise

    Termine 2026
    Reise Nr. Reisedatum Dauer Flug Reisepreis Status
    2651401So, 1. Nov – Di, 24. Nov 202624 TKL/AF- freie Plätze

    Einzelzimmerzuschlag (falls gewünscht):    1600 €
    KL: KLM
    AF: Air France
    LA: Latam
    IB: Iberia

    Mindestteilnehmerzahl: 16 Pers.
    Maximalteilnehmerzahl: 24 Pers.
    Änderungen vorbehalten

    Anreise zum Flughafen

    Für die Anreise zum Flughafen in Frankfurt bieten wir Ihnen zwei kostengünstige Möglichkeiten:

    1. Die Anreise mit der deutschen Bahn. Das Rail&Fly-Ticket für die zweite Klasse (gültig für alle Züge inkl. ICE) nach Frankfurt und zurück kostet Sie nur 59 Euro.

    2. Anreise per Flugzeug. Anschlussflüge von Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Ihnen für 199 Euro für Hin- und Rückflug.

    Business Class / Premium Economy Class
    Zuschläge für Business Class und Premium Eco Class bitte für ihren Reisetermin anfragen. Tel.: 02241-9424211. Email:amerika@bct-touristik.com
    Visum und Einreise

    Deutsche, Österreicher, EU-Bürger und Schweizer benötigen für Einreise nach Peru, Argentinien und Chile als Tourist bis 90 Tage kein Visum. Das Touristenvisum erhalten Sie jeweils direkt bei der Einreise.
    Sie benötigen:

    1. einen Reisepass, der bis sechs Monate nach Fahrtende gültig sein muss
    2. Hin- und Rückflugtickets (oder Weiterflugticket)
    3. Übersicht der gebuchten Unterkunft

    Die Punkte 2 und 3 erhalten Sie von uns mit den Reiseunterlagen automatisch zugesandt. Sie sind sowie regulär Bestandteil unserer Reiseinformationen.

    Bürger anderer Nationalitäten kontaktieren uns bitte vor der Anmeldung über die Einreisebestimmungen (pass@bct-touristik.com). Wir senden Ihnen dann die Bestimmungen für ihre Einreise zu.

    Gesundheit, Impfungen
    • Impfungen sind bei Direkteinreise aus D, AT, CH (inkl. Umsteigen) nicht vorgeschrieben.
    • Ausnahmen: Sie waren in den letzten 3 Monaten vor der Reise in einem Gelbfiebergebiet (Ostafrika, Amazonas). Dann müssen Sie eine Gelbfieberimpfung nachweisen.
    • Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt die Standardimpfungen: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A.
    Versicherungen
    Sie können uns vorab (Tel. 02241/9424211) oder bei der Anmeldung mitteilen, dass Sie an einer Versicherung interessiert sind und Sie erhalten vor Abschluss alle notwendigen Informationen zugesandt.

    Wohnsitz Deutschland
    Die Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist ohne Altersbeschränkung im Reisepreis inklusive. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen gerne die Informationen vor Buchung zu. (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.).

    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt Travelsecure


    Wohnsitz Österreich (Belgien,Luxemburg,Italien)
    Eine Auslandskrankenversicherung (mit Selbstbehalt) ist für Teilnehmer bis zum 64. Lebensjahr im Reisepreis inklusive. Für Teilnehmer ab 65 Jahren fällt leider ein Zuschlag von 40 Euro an.
    Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung (inkl. Reiseabbruch) der Ergo
    Reiseversicherung (Reisepreise von 3000 bis 20.000 Euro).

    Tarif mit Selbstbeteiligung jedes Alter = 3% des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 64 Jahre = 5 % des Reisepreises
    Tarif ohne Selbstbeteiligung bis 65 Jahre = 7 % des Reisepreises
    Versicherungsbedingungen & Produktionformationsblatt Ergo


    Jahresversicherung RRV Deutschland +Österreich

    Versicherungsbedingungen & Produktinformationsblatt TAS


    Wohnsitz Schweiz
    Die Tarife in der Schweiz sind geringer als die Tarife für Schweizer bei einer deutschen Versicherung. Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Auslandskranken -(Heilungskosten)Versicherung und Reiserücktrittskosten (Annulierungs-)Versicherung in der Schweiz.

    Weitere Infos & Fragen
    Reiserücktrittsversicherungen bis 200 Euro / 500 Euro (Einzelversicherung / Jahresversicherung) können Sie direkt über uns abschließen. Bei Prämien, die darüber hinausgehen, erfolgt der Abschluss direkt bei der Versicherung.
    Bei Interesse schicken wir Ihnen vorab die Informationen zu einer von uns empfohlenen Versicherung/en zu (Vermittlerkontakt, Schiedsstelle, IPID Produktinformationsblatt, Versicherungsbedingungen etc.)
    Für weitere Fragen zu Ihrer Reise oder zu Reiseversicherungen können Sie uns gerne anrufen unter der Nummer 02241/9424211, per E-Mail an info@bct-touristik.de kontaktieren oder unser Kontaktformular verwenden.

    Vormerkung Folgejahre
    Wenn bei einigen Terminen im nächsten oder übernächsten Jahr der Reisepreis oder einzelne Teilleistungen noch nicht feststehen, wird kein Reisepreis angezeigt. Sie können sich für diese Termine unverbindlich vormerken lassen. Sobald Reisepreis und Leistungen feststehen, informieren wir Sie. Sie können dann frei entscheiden, ob Sie die Reise buchen möchten oder die Vormerkung kostenlos aufgehoben wird.

    Weitere Fragen

    Für weitere Fragen können Sie uns gern anrufen unter der Telefonnummer 02241/9 42 42 11 oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

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